Dresden bei Nacht am Tag der deutschen Einheit 2016


Dresden ist eine Kunst- und Kulturstadt von Weltrang und war in den Jahren 2004 bis 2009 zugleich Weltkulturerbestätte der UNESCO. Die Stadt ist berühmt für ihre barocken Bauten und wird auch umgangssprachlich als Elbflorenz bezeichnet.

Dresden hat ca. 500.000 Einwohner und ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen.

Im Jahre 1206 wurde die Stadt erstmal Urkundlich erwähnt.

Schon lange wollte ich einmal nach Dresden und dem angrenzenden Nationalpark Sächsische Schweiz.

Am vergangen verlängerten Wochenende nutze ich die Gelegenheit und fuhr los. Ich hatte grosses Glück in einem Hotel gleich an der Altstadt noch ein Zimmer bekommen zu haben. Aufgrund der Feierlichkeiten zum Einheitsfest war eigentlich fast alles ausgebucht.

Ein wenig Sorgen machten mir die Feierlichkeiten schon, nicht weil es am am vergangenen Dienstag zwei Bombenanschläge gab (von dieser Art Terror lasse ich mir meine Freiheit nicht nehmen), sondern weil es massive Verkehrsbehinderungen rund um die Altstadt - auch an der Strasse meines Hotel - gab und ich befürchtete, das ich aufgrund der vielen Menschenmassen und den aufgebauten Festzelten und Pavillons nicht die richtige Möglichkeit bekommen würde, die Fotos zu schiessen, die ich schon lange in meinem Kopf hatte. Ausserdem gab es am Wochenende einen Wetterumschwung, der Herbst hat nun endlich Einzug gehalten und es war Regen angesagt.

Meine Sorgen waren alle unbegründet. Auf Anhieb und ohne Umwege fand ich mein Hotel, der starke Regen während der Hinfahrt war in Dresden nicht da und die warmen Temperaturen sorgten noch für eine richtige Samstag Abend "Sommernacht".

Ich checkte im Hotel ein, schnappte meine Kamera und Stativ und machte mich gleich auf den Weg in die Altstadt. Gleich hinter dem Hotel lag der Zwinger, dann ging es weiter zur Semperoper und über die Augustusbrücke zum Königsufer, von wo aus ich ein tolles Panorama von Dresden fotografieren konnte.

Diese Panoramafotos kennt man ja zu genüge, aber am Samstag Abend war es anders, aufgrund der Feierlichkeiten wurde ein Teil der Stadtsilloute besonders farbenfroh angestrahlt - solche Aufnahmen kann man nicht alle Tage machen.

Vor lauter Fotografierlust und Begeisterung über diese tolle Altstadt bekam ich richtig Durst - kein Problem dachte ich - es sind ja genügend Bierstände auf den Strassen. Falsch gedacht, ich hatte nicht auf die Uhr geschaut, es war 23.30 Uhr und man bekam nirgendwo noch etwas etwas zu trinken, alle Stände machten langsam zu. Zuerst etwas verwundert, fand ich das gar nicht mal so schlecht - wie sagt man so schön:

Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist.

Die Frauenkirche hob ich mir also dann für Sonntag auf und ich machte mich durstig auf den Rückweg zum Hotel. Dort genoss ich dann noch ein Gute Nacht Bier und machte mich tot müde ins Bett.

Am nächsten Morgen sollte es dann früh um 5 Uhr Richtung Bastei gehen, wo ich gerne den Sonnenaufgang fotografieren wollte.

Teil 2 meines Reiseblogs folgt morgen...

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